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Borderline Beziehung und

Abhängigkeit.Mein persönlicher Weg

 raus. Teil 1-Die Erkenntnis.

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Mein Post "Borderline und Abhängigkeit" wird von allen Einträgen die ich bisher veröffentlicht habe, am meisten gegoogelt und gelesen.
Öfter haben sich auch schon Leute vertraulich bei mir gemeldet,die Infos dazu wollten.Meistens gehts dabei um Fragen zu ehemaligen oder noch nicht ganz beendeten Borderline-Beziehungen und die daraus entstandenen psychischen Probleme oder Entzugserscheinungen.

Deshalb habe ich mich entschlossen einen öffentlichen Eintrag über meinen persönlichen Weg raus nach 10 Jahren Borderline Beziehung zu schreiben.Dabei werde ich mich auf das Wesentliche und die Finale Phase der Geschichte beschränken.Denn sonst würde es ein Abenteuerbuch mit 600 Seiten.

Erstmal warum ging es bei mir so ungewöhlich lange? 1.Weil ich Borderline Abhängig war. 2.Weil sich durch die lange Dauer des Dramas bei mir zusätzlich auch noch Liebe entwickelt hatte(Ganz sicher bin ich da allerdings nicht). 3.Ich wußte bis 8 Monate vor Ende gar nicht, dass es Borderline überhaupt gibt, und das meine Ex nicht nur Betroffen, sondern auch Diagnostiziert war.Erst dann,als der Druck bei Ihr immer unerträglicher wurde und sie schon längst fest entschloßen war zu gehen,hat sie es so nebenbei einmal erwähnt.

Kurz darauf kam es dann wieder zu einer " endgültigen Trennung",der längsten und letzten.Sie dauerte 3 Monate und wie üblich hatten wir in dieser Zeit keinen Kontakt.Kontakt wieder aufzunehmen in den Trennungen war immer gleichbedeutend mit Beziehung wieder aufnehmen.

In diesen 3 Monaten kam ich auf die Idee mich einmal über Borderline im Netz schlau zu lesen.Mehr zufällig,weil ich das anfänglich gar nicht ernst genommen habe.Von dem was ich dann erfahren habe wurde es mir noch viel schlechter als mir's eh schon war.Es war alles identisch mit dem was ich die ganzen Jahre erlebt hatte.Und jetzt wußte ich die Ursache.
Der Feind und die Droge waren nun erkannt. "Borderline".

Trotzdem weigerte sich mein drogenabhängiges Gehirn immer noch "zu Glauben" und den Kampf gegen die Abhängigkeit nun sofort aufzunehmen.
Ich wollte die Wahrheit einfach nicht akzeptieren.10 Jahre meines Lebens und ihre ganze Liebe in der langen Zeit alles nur eine Illusion?

Dafür wollte ich klare Beweise.Nicht nur das was andere erlebt und geschrieben haben.Sonst würde immer "Sie" für mich im Vordergrund bleiben.Um aber überhaupt eine Überlebenschance zu haben, brauchte ich die Gewissheit,dass ich es 10 Jahre "nur" mit an mir ausgelebten Krankheitssymptomen zu tun gehabt hatte.





Teil 2. Beginn einer langen Reise.

Nach ca. 3 Monaten hatte ich für mich genügend Sicherheit und Beweise,dass es sich bei unserer "Beziehung" tatsächlich nur um eine reine typische "Borderline Attacke" gehandelt hatte.Damit war für mich klar wo's langgehen muß.Der Ex Borderline Partner als Attentäter brauchte und durfte somit als Person für mich keine Rolle mehr spielen.

Das war für den Verarbeitungsprozess ein erster und ganz wichtiger Schritt.Denn jetzt konnte ich mich auf mich alleine konzentrieren.
Mit der unterstützenden Sicherheit das es mit dieser Person nie
wieder Kontakt geben darf.Mit dem Begreifen das diese Krankheit Borderline alleine Ihr Proplem ist und bleiben wird,nicht meins.Mit dem Begreifen das andere diese Krankheit ausgelöst haben und nicht ich.Mit dem klaren Begreifen,dass ich "niemals" von meiner Ex-Partnerin abhängig war,sondern von der von Ihr verabreichten Droge Borderline.Sie war nur einer von vielen Dealern, den es in Zukunft zu meiden galt.
Mit dem Wissen,dass "ich" nicht "Borderline erkrankt" bin.
Aber auch mit dem Begreifen,dass ich "Borderline abhängig" war.

Ich mußte lernen Dinge zu trennen und richtig zuzuordnen.Damit erhielt ich die Möglichkeit schöne Erinnerungen behalten zu können.Das ist nicht so schwierig wie es sich vielleicht anhört.Wichtig dabei ist nur,dass ich persönliche Erinnerungen,die ich ja als Nicht-Borderliner nicht einfach auslöschen kann,für mich alleine separiere(wie ein glücklich überstandener Kriegseinsatz,den ich nie wiederholen möchte) und somit von meiner Borderline kranken Ex völlig unabhängig mache.Alles Schöne kam alleine von mir und existiert weiter in mir."Und nur in mir!"

Der Spiegel aber, der Sie nur war, wird das nie wieder sehen können, weil ich einfach nicht mehr hineinschaue.

Es werden immer wieder andere vor den Spiegel treten.Darauf ist er angewiesen.Denn Nichts von all dem Schönen das er gesehen hat kam aus ihm selber und kann er behalten.Und alleine ist ein Spiegel immer ein leerer Spiegel.

So werde ich alles Schöne das mir sowieso schon immer gehörte und das ich dem leeren Spiegel aus Mitleid sehen ließ, wieder mitnehmen und für mich behalten.

Teil 3.Die Konfrontation mit der Sucht.

Nachdem ich die Borderline Beziehung beendet hatte ging es meiner Ex Partnerin sehr schlecht.Da Sie mich ja sehr gut kannte, ahnte Sie schon,dass es diesesmal kein Zurück mehr geben würde.Alle ihre Bemühungen den Spieß noch einmal umzudrehen um dann ihrerseits zu beenden,was Sie schon lange plante,liefen leer.Bereits nach 1 Woche war ihr gesamter Zustand so extrem schlecht,dass Sie gespalten hat.Und zwar ebenfalls endgültig.Ein neuer "Weißer" war nun bei Ihr Dank "ihrer sehr guten Freundin" bereits in Sicht.Das Sie hierbei einem geschickt eingefädeltem Intrigenspiel dieser Freundin aufsaß um uns diesesmal ganz sicher auseinander zu bringen wußte Sie dabei nicht.Ich schon.Aber es juckte mich nicht.Im Gegenteil.Das arbeitete ungewollt meinen Absichten entgegen.Danke dafür heute an die Freundin.
Vielleicht liest sie's ja irgendwann mal.(grins)!!!

Ich muß zugeben,dass ich mich bereits die ganzen 4 Monate vorher(letzte Beziehungsepisode)auf den endgültigen Ausstieg vorbereitet hatte,sogut sowas eben überhaupt möglich ist.Dazu gehörte ,dass Sie in dieser Zeit für mich auch so etwas wie ein Versuchskaninchen war.Dinge die ich nun bereits über Borderline wußte, konnte ich so noch an ihr testen um für mich immer mehr Klarheit zu bekommen.Die Karten waren durch mein Wissen neu verteilt und ich konnte auch gezielt agieren anstatt wie früher immer nur auf ihre Attacken zu reagieren.Die ganzen Jahre zuvor war das Borderline ein völlig unbekannter und unüberwindlicher Gegner für mich gewesen.Jetzt konnte ich jederzeit den Spieß umdrehen da ich ja die Schwachpunkte dieser Erkrankung speziell in Beziehungen kannte.
Denoch habe ich dabei nie vergessen das meine Partnerin psychisch schwer krank ist und als Mensch deshalb nicht mein Gegner sein konnte und durfte.Mein einziges Ziel war letztendlich die eigene Befreiung nach 10 Jahren Hölle auf Erden.Und wer mir erzählen will,dass die Idealisierungsphasen doch sicher sehr schön waren dem antworte ich nur:


"Die Idealisierungsphasen sind das allerschlimmste und gefährlichste für Angehörige an einer Borderline-Beziehung,sie sind nicht echt,haben das höchste Traumatisierungspotenzial und sind nach einer Trennung am schwersten zu verarbeiten bzw. stellen sie auch den größten Rückfallfaktor für die Sucht dar.Wenn nicht ausreichend verarbeitet-lebenslang!"
Die Abwertungen alleine könnten weder die Sucht auslösen noch die Psyche der Angehörigen destabilisieren.Jeder würde nur den Kopf darüber schütteln und nach den ersten Ausrastern des Borderliners für immer das Weite suchen.


Zu meinen Vorbereitungen für den Ausstieg gehörte es auch,und das war ein ganz wichtiger Punkt,absolut sicherzugehen,dass Sie bei einem raschen Scheitern ihrer neuen "Beziehung", über die ich jederzeit durch einen Dritten bestens informiert war(.....),nicht auf die Idee kam mich eventuell wieder auf gut zu stellen um dann ihre Symbiosegelüste wieder auf mich zu konzentrieren.Diese Möglichkeit war zwar sehr unwahrscheinlich,dafür aber umso gefährlicher.Um überhaupt eine Chance zu haben mußte dieses Szenario zumindest die ersten 3 Monate ganz sicher ausgeschloßen werden.Denn da steckte ich ja im übelsten Entzug und die Droge gegen die ich kämpfte hatte Sie jederzeit anzubieten.
Deshalb verkaufte ich ihr 4 Wochen bevor ich ging meinen alten Rechner günstig.Wohlwissend dass Sie einen Bekannten hatte der sehr fit auf diesem Gebiet ist und ihr nach einer Trennung mit Sicherheit einen Festplattendecoder anschließen würde.Ich habe zwar alle Daten gelöscht,aber absichtlich die Festplatte nicht ausgetauscht.Mit einem Decoder ist es dann leicht sehr viele gelöschte Sachen wieder sichtbar zu machen.Man muß dann nur noch vorher einige Dinge auf die Festplatte laden die sicher ein Rückspalten auf Gut verhindern.Das ist der ganze Trick dabei...

Rückblickend muß ich heute sagen,dass mir meine Ex dafür als Mensch schon leid tut.Denn zu diesem Zeitpunkt ging es ihr zwar nach dem Abspalten und dem Kennenlernen des neuen "Weißen" sehr gut.
Die Realität sah aber so aus,dass Sie nur noch ein Spielball von anderen und vor allem ihrer Erkrankung war.Damals allerdings hatte ich durch den Ausstieg eigene gewaltige Probleme und durfte mich darum nicht kümmern.
Denn sonst wäre ich gescheitert und erledigt gewesen.

Borderline Beziehung und Abhängigkeit.Mein persönlicher Weg raus. Teil 1-Die Erkenntnis. - BorderlineBPD
(PRO)
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