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"Mechanismen einer Borderline-Beziehung


Wie der Titel schon besagt möchte ich euch meine Erfahrungen aus einer Borderlinebeziehung berichten. Ich tue dies nicht um mir Luft zu machen, meine Mitmenschen zu nichten oder aus Genugtuung.

Ich möchte schlichtweg nicht dass sich jemand sein Leben in ähnlicher Weise verbaut wie ich es getan habe. Desweiteren habe ich sehr von diesem Forum profitiert und möchte mit meinen Beiträgen etwas zurückgeben.

Ich bin in recht jungen Jahren Vater geworden. Bis zu diesem Zeitpunkt lebte ich schon einige Jahre mit der späteren KM zusammen in einer kleinen Wohnung.

Anmerkung : Dies hier sind meine persönlichen Erfahrungen. Die empirische Grundlage fehlt völlig und es ist in keinster Weise repräsentativ. Den Begriff „Borderliner“ verwende ich hier der Verdeutlichung halber und keinesfalls zur Verallgemeinerung.

Erste Anzeichen für eine Borderlineerkrankung nahm ich schon zu Beginn der Beziehung war, kannte allerdings damals den Begriff der Krankheit noch nicht. Die Anzeichen waren absolutes „Schwarz-weiß-Denken“ auch auf Personen bezogen. Wenn jemand „schwarz“ war konnte er tun was er wollte, jede Handlung und sei sie noch so selbstlos war irrelevant und wurde nicht registriert.

Hinzu kommt die absolute Unfähigkeit wirkliche Kompromisse einzugehen. Da die Welt eines Borderliners aus hell & dunkel besteht und die Fähigkeit zur kritischen Eigenreflexion fehlt, fühlt er sich wenn er/ sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat im Recht. Dieser Standpunkt wird bis aufs Messer verteidigt. Das ist kein Scherz.

Desweiteren fehlt jede Form des Unrechtsbewußtseins. Falls doch soetwas wie scheinbare Reue zu Tage tritt ist diese nur gespielt und dient der Beschwichtigung sowie der Manipulation.

Ein Borderliner hat keine eigene Persönlichkeit. Was man sehen kann ist nichts weiter als Fassade. Die Moral- und Wertvorstellungen des aktuellen/potentiellen Partners werden übernommen und als die eigenen ausgegeben. Ganz böse Falle : Mann glaubt die Traumfrau gefunden zu haben weil man ja so ähnlich tickt und auf der gleichen Wellenlänge ist.

Empathie fehlt völlig. Das bißchen was an Einfühlungsvermögen da ist, dient nur der Manipulation. Dies äußert sich z.B. dadurch dass besonders gutes Zuhören vorgetäuscht wird und gaaanz viel Verständnis aufgebracht wird. Man kann einen ganz einfachen Test durchführen : Lass die Frau einfach mal einschätzen was du selbst in einer bestimmten Situation tun würdest ; wie du auf etwas reagierst.

Der Borderliner hat eine Negativerfolgsquote von nahezu 100 %. Man selbst ist geneigt zu glauben es müsste jedem dieses einfache Muster förmlich ins Auge springen : Tu`immer das Gegenteil und du liegst richtig. Diese Verhaltensform des Borderliners lässt sich leicht mit Dummheit oder Stumpfsinn verwechseln. Es klingt unglaubwürdig, ist aber leider bittere Realität.

Wie beschrieben fühlt sich der Borderliner absolut im Recht bei dem was er tut bzw. einfordert. Zum Erreichen des Ziels ist jedes Mittel Recht. Sie/er nimmt keine Rücksicht ob dein Ruf leidet und es gibt keine Hemmschwelle was Intimitäten betrifft, d.h. intimste Probleme, und damit meine ich wirklich alles, werden nach außen getragen und mit Dritten besprochen und später wenn du von der „weißen“ Seite auf die „dunkle“, aus Sicht des Borderliners, „wechselst“ gegen dich verwendet.

Ein Borderliner übernimmt keine Verantwortung für seine Handlungen bzw. sein Verhalten. Es sind immer die anderen Schuld. Abgegebene Versprechen haben keine Bindung.

Erschwerend kommt hinzu, dass die Fähigkeit Sachverhalte inhaltlich & chronologisch richtig wiederzugeben sehr eingeschränkt ist. Ein Borderliner nimmt sich selbst als „weiß“ wahr, d.h. selbst wenn er sich objektiv daneben benommen hat wird er/sie den Sachverhalt vor Dritten verklären um selbst gut dazustehen und Zuspruch zu erhalten.

Als Konsequenz bedeutet es dass der Borderliner von Dritten gesagt bekommt wie toll er/sie ist und es vom Partner/in berechtigte Kritik gibt. Der Partner gerät „auf die dunkle Seite“ weil er kein unbeschränktes Lob verteilt wie der Rest der Menschheit.

Das hat zur Folge dass die Partnerschaft kippt. Alle Entscheidungen werden nicht mehr mit dem Partner besprochen bzw. getroffen sondern mit Dritten. Vorsicht vor Chatprogrammen aller Art.

Ein weiteres Problem ist der Hang zur Gewalttätigkeit. In meinem Fall war es so, dass ich bei Streitereien daran gehindert wurde den Raum zu verlassen. Ich wurde von der Tür mit vollem Körpereinsatz zurückgeschubst, mein T-Shirt zerissen bis auf die blanke Brust und habe blutige Striemen im Gesicht gehabt.

In solchen Situationen hast du als Mann nicht viele Möglichkeiten : Du kannst sie nicht einfach wie eine hysterische 0815-Zicke festhalten und bändigen. Ein Borderliner hat Schiß und steigert sich in soetwas hinein bis er/sie Todesangst hat.

Du kannst nur durch die Tür marschieren ohne anzuhalten oder lässt die Szene über dich ergehen. Ich wiege fasst 100 kg, bin 1,87 groß und trainiert.

Vorsicht ist geboten beim Thema Geld. Ein Borderliner ist an einer „heilen Welt“ interessiert und lebt diese auch. Er/sie blendet unliebsame Probleme einfach aus. Wenn man zusammen lebt kann es schon einmal vorkommen das man einen gutversteckten Stapel ungemütlicher Post findet. Ein gemeinsames Konto kommt einem finanziellen Harakiri gleich.

Egal was passiert, nach außen ist sie das liebe kleine Mädchen mit den großen Kulleraugen (Kindchenfaktor) dem übel mitgespielt wurde.

Was ich nicht beobachten konnte war selbstverletzendes Verhalten.

Dafür aber Gefühlsausbrüche wegen Kleinigkeiten. Ein „ich hasse dich und bring dich um“ gehörte dazu. Zerstörung deines Eigentums ist dabei obligatorisch.

Borderliner sind geschickt in der Darstellung der eigenen Person nach außen. Durch jahrelange Übung sind sie routiniert im Umgang mit anderen Menschen. Es ist nach meiner persönlichen Erfahrung nahezu unmöglich einen Borderliner aus der Reserve zu locken und ihn/sie vor anderen vorzuführen damit bei den Umstehenden der Groschen fällt.

Es wird kleinlichst und mit höchster Akrebie darauf geachtet das ja kein anderer mitbekommt was der Borderliner mit dir macht.

Es ist die totale Nichtung deiner Person sobald du „dunkel“ bist. Es gibt keine Grenze und der Borderliner kann sich nicht bremsen. Alles – ohne Tabus – wird an dir negiert, auch vor Dritten. Intellektuelle Fähigkeiten, sexuelle Vorlieben, persönliche Ängste, Wünsche, Hoffnungen und Ziele werden gegen dich verwandt.

Es ist die Politik der verbrannten Erde. Freunde, Familie, Kollegen, Arbeitgeber werden gegen dich aufgebracht. Ziel ist die völlige Isolation und der finanzielle Ruin.

Bei einer Trennung werden Vernunft, Kompromissbereitschaft und Freundlichkeit als Schwäche ausgelegt. Dieser Frauentyp will sich reiben und braucht den totalen Krieg ; sie kennt es so und nur auf diese Weise fühlt sie sich wohl. Egal wer die Trennung wollte - Du bist Schuld. Du hast den Borderliner alleine gelassen und ihm die Bindung versagt, die er schon nicht von seiner Mutter erhalten hat. Ein Borderliner kann nicht alleine sein, er bekommt Angst die sich bis zur Existenzangst steigern kann.

Es ist deswegen nicht verwunderlich, dass sie praktisch nahtlos einen neuen Partner hatte.

„Es findet sich immer ein Dummer der den Papa macht“.
So ist es.

Zu Beginn der Beziehung ist der Neue der „weiße Reiter“ und wird beinahe glorifiziert – ging mir auch so. Der tiefe Fall danach ist umso härter.

Versucht ihre Exfreunde kennenzulernen oder wenigstens ihren Bekanntenkreis auszuquetschen wie es denn euren Vorgängern ergangen ist.

Ich habe dies getan. Der Ex ist natürlich ein Schwein, hat sie geschlagen, verwaltigt usw. . Ich Idiot sah das arme kleine Mädchen mit den großen Kulleraugen. Mein Nachfolger sieht sie auch so. Der Kreislauf schließt sich und das Staffelholz ging an den Nächsten.

Wie also schützt man sich gegenüber einem Borderliner ?


Ersteinmal muß man diesen als solchen erkennen. Selbst für ein trainiertes Auge ist dies garnicht so leicht. Gröbstes Merkmal ist das ausgeprägte Schwarz-weiß-Denken. Unbedingt herausfinden wie es euren Vorgängern ergangen ist – alle verfügbaren Quellen checken!

Hat sie einen ausgeprägten Geltungsdrang ? Vereinnahmt sie euch völlig ? Braucht sie offensichtlich Drama ? Immer sind die anderen Schuld ?!?

Es ist die Kombination dieser Faktoren - kein Anspruch auf Vollständigkeit – die Mißtrauisch machen sollte. Checkt auch unbedingt die Dauer ihrer bisherigen Beziehungen ab.

Das fatale ist, das dies nur Anhaltspunkte sind. Es ist sehr allgemein gefasst – aber es hat sich für mich zur Schnellerkennung bewährt.

Wenn ihr nur den kleinsten Zweifel habt, versucht euer Gegenüber loszuwerden. Geht nicht den leichten, den bequemen Weg. Im Falle einer Trennung zahlt ihr bitterlich drauf.

Der beste Schutz ist ein selbstbewußtes, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Häufige Zielgruppe von Borderlinern sind Menschen mit schwachem Selbstbewußtsein und dafür umso größerem Verantwortungsbewußtsein.

Abschließend möchte ich betonen, dass die Grenzen fließend sind und nicht alle Symptome auftreten müssen.

Dass ich keinen Umgang mit meinem kleinen Sohn habe dürfte niemanden mehr verwundern.

Good luck !!!



Der Bücker der Nation

Can Borderlines be intimate?

I've thought quite a bit about this and asked myself this question quite a bit -- can you be intimate with a borderline?

Before we move too far down this path. Let's define intimacy. We all think that intimacy is sex, but that's not *true* intimacy. Anyone can have sex, particularly the sex that one has on pornographic movies where people are treated as objects.

Miriam-Webster defines intimacy as, "belonging to or characterizing one's deepest nature." This is what I'm addressing. While many think that sex is one's deepest nature, prostitutes, pornography and other avenues clearly show that this is not the case. Being truly intimate with others means that you must make yourself vulnerable.

Being Vulnerable
As someone who makes myself vulnerable to others, I now open myself up to being hurt, abused, treated poorly.

If I'm vulnerable to others, I also open myself up to being loved, treated with amazing respect and reverence, and held in high regard.

For many, being vulnerable is difficult, but if they understand how great the payoff, they would do it more often.

Borderlines loathe themselves, so they won't go beyond the surface with others. They do not want others to know their deepest thoughts and desires because they are so confused, so conflicted and so lost. They cannot make themselves vulnerable, because that fear of abandonment is such a strong motivator for them that they will not go there.

The Borderline's Mirror
The biggest problem with being in a relationship with a borderline is that they make you feel like you are intimate with them. You very well may be intimate with them. This is how they get you. You tell them your deepest dreams, desires and longings, and they mirror these back to you, validating that they too want the same things as you. You suddenly feel like you've met your soul mate.

With my ex BPD, she liked everything that I did:
- She liked the drinks that I drank
- She liked her food cooked the same way
- She liked the same types of houses and decorating
- She liked to ski
- She liked the same music


The list goes on. She wanted to retire in the same place as me, would go fishing with me...you can see the pattern here.


This is how things seemed initially. Over time, she began resenting going fishing with me, would fight with me on the way to the ski slope about everything and anything, and caused constant turmoil.

In the end, the Borderline Mirror is just Smoke and Mirrors. "

Anonymous comment
"This blog is a Godsend. Thanks for taking the time and energy to share your experiences.

I am in month three of BPD relationship recovery. Had I known more about it, or even that it existed, I would have used more trepidation while entering my previous relationship.

My first date with this girl was great, but I was picking up strange vibes from day one. She would speak very quickly, moving from topic to topic, manic-like. It was all I could do to listen, try and keep up and take mental notes as to not seem forgetful and uninterested. I chalked it up to her being excited to be with me.

After that first date she inundated me with email and texts. They were all very candid, heartfelt, and flattering. She divulged information regarding her dark, traumatic past, and even though these should have been cues for me to stay away, my internal knight-in-shining-armor and stable upbringing convinced me to believe I could save her and show her the good life.

Ignoring the alarm signals going off in the back of my mind, I moved in with this girl rather quickly. She showered me with attention, flattery and great sex. She said I was "the guy she saw in her dreams", that we were "destined to be together" and that our relationship had been a "self-manifestation of love". I thought to myself "man, she is pouring it on thick", but what was I to do, tell her to stop? Even though I knew it was over the top, she was sucking me further into her twisted void emotional non-existence.

Despite my ignorance of BPD, I was familiar with and coincidentally actively studying multiple personality disorder when I met her. After I moved in she agreed to disclose her past more intimately and what she revealed was riddled with extremely sad traumatic experiences at the hands of her father and ex-lovers. At this point, all of my self-preserving rationality was circumvented by the idea of helping this wounded soul.

After a short honeymoon phase the negative side of BPD behavior started to appear. Unrealistic jealousy, mood swings, constant texts and clinging. She had to be with me as often as possible, and while it seemed endearing, all of the attention she demanded sucked the energy right out of me.

After about a month, my internal cautionary voice was screaming for me to reconsider my stance in the relationship, but it was too late. It was if I was caught in a tractor beam that I could not break free of.

Being the level-headed, emotionally sound anchor of the couple, I had somehow convinced myself that I was impervious to the emotional abuse I was subjected to. I kept looking forward to the moment somewhere over the rainbow when our conflicts would subside, our differences would be mended, and we would be dancing in a field of daisies like we had at the beginning of the relationship.

After a couple of more months of miscommunication, guilt trips and emotional outbursts, the moment somewhere over the rainbow arrived in the form of her cheating on me with her ex-boyfriend, the result of "my" oppressive control over "her". She actually blamed me for her infidelity.

It was then that all the suppressed emotional reactions within me burst out in an unhealthy form. It was if my inner voice was laughing at me, saying, "See? I told you to stay away!".

So much of what I read in this blog is as if it was carbon-copied straight from my experience with this woman - the great cuddling (she would insist that I held her every night), exaggerated mirroring (she would even state that we were reflections of each other), development of unique communication practices (something I now believe was a means for her to be assured that I was mirroring HER). The great deception for me was how she handled herself in public and amongst her trusted peers - very charming, friendly, albeit somewhat attention-seeking and conversation dominating.

Although the relationship was relatively short, I experienced severe mental and emotional damage, most of which centers around the idea of "how could I have been so open, loving, and available to someone who dropped me like a stale half-eaten sandwich?". This being the first experience of its kind for me, I am posed with the odd circumstance of making myself not love someone anymore when in some sick way I still do, or did. It's just so out of character for me to not care about people. Having to force myself to ignore someone I cared so much about is perplexing, despite the obvious logical rationale. It'd be nice if there was a memory data-bank switch that could be @!@@@! to help forget the entire experience, because, ultimately, it is the endearing memories, coupled with the retro-analytical nature of figuring out just what really happened during certain "dubious" verbal communes that make healing seem to take longer than it needs.

Borderline Beziehung und

Abhängigkeit.Mein persönlicher Weg

 raus. Teil 1-Die Erkenntnis.

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Mein Post "Borderline und Abhängigkeit" wird von allen Einträgen die ich bisher veröffentlicht habe, am meisten gegoogelt und gelesen.
Öfter haben sich auch schon Leute vertraulich bei mir gemeldet,die Infos dazu wollten.Meistens gehts dabei um Fragen zu ehemaligen oder noch nicht ganz beendeten Borderline-Beziehungen und die daraus entstandenen psychischen Probleme oder Entzugserscheinungen.

Deshalb habe ich mich entschlossen einen öffentlichen Eintrag über meinen persönlichen Weg raus nach 10 Jahren Borderline Beziehung zu schreiben.Dabei werde ich mich auf das Wesentliche und die Finale Phase der Geschichte beschränken.Denn sonst würde es ein Abenteuerbuch mit 600 Seiten.

Erstmal warum ging es bei mir so ungewöhlich lange? 1.Weil ich Borderline Abhängig war. 2.Weil sich durch die lange Dauer des Dramas bei mir zusätzlich auch noch Liebe entwickelt hatte(Ganz sicher bin ich da allerdings nicht). 3.Ich wußte bis 8 Monate vor Ende gar nicht, dass es Borderline überhaupt gibt, und das meine Ex nicht nur Betroffen, sondern auch Diagnostiziert war.Erst dann,als der Druck bei Ihr immer unerträglicher wurde und sie schon längst fest entschloßen war zu gehen,hat sie es so nebenbei einmal erwähnt.

Kurz darauf kam es dann wieder zu einer " endgültigen Trennung",der längsten und letzten.Sie dauerte 3 Monate und wie üblich hatten wir in dieser Zeit keinen Kontakt.Kontakt wieder aufzunehmen in den Trennungen war immer gleichbedeutend mit Beziehung wieder aufnehmen.

In diesen 3 Monaten kam ich auf die Idee mich einmal über Borderline im Netz schlau zu lesen.Mehr zufällig,weil ich das anfänglich gar nicht ernst genommen habe.Von dem was ich dann erfahren habe wurde es mir noch viel schlechter als mir's eh schon war.Es war alles identisch mit dem was ich die ganzen Jahre erlebt hatte.Und jetzt wußte ich die Ursache.
Der Feind und die Droge waren nun erkannt. "Borderline".

Trotzdem weigerte sich mein drogenabhängiges Gehirn immer noch "zu Glauben" und den Kampf gegen die Abhängigkeit nun sofort aufzunehmen.
Ich wollte die Wahrheit einfach nicht akzeptieren.10 Jahre meines Lebens und ihre ganze Liebe in der langen Zeit alles nur eine Illusion?

Dafür wollte ich klare Beweise.Nicht nur das was andere erlebt und geschrieben haben.Sonst würde immer "Sie" für mich im Vordergrund bleiben.Um aber überhaupt eine Überlebenschance zu haben, brauchte ich die Gewissheit,dass ich es 10 Jahre "nur" mit an mir ausgelebten Krankheitssymptomen zu tun gehabt hatte.





Teil 2. Beginn einer langen Reise.

Nach ca. 3 Monaten hatte ich für mich genügend Sicherheit und Beweise,dass es sich bei unserer "Beziehung" tatsächlich nur um eine reine typische "Borderline Attacke" gehandelt hatte.Damit war für mich klar wo's langgehen muß.Der Ex Borderline Partner als Attentäter brauchte und durfte somit als Person für mich keine Rolle mehr spielen.

Das war für den Verarbeitungsprozess ein erster und ganz wichtiger Schritt.Denn jetzt konnte ich mich auf mich alleine konzentrieren.
Mit der unterstützenden Sicherheit das es mit dieser Person nie
wieder Kontakt geben darf.Mit dem Begreifen das diese Krankheit Borderline alleine Ihr Proplem ist und bleiben wird,nicht meins.Mit dem Begreifen das andere diese Krankheit ausgelöst haben und nicht ich.Mit dem klaren Begreifen,dass ich "niemals" von meiner Ex-Partnerin abhängig war,sondern von der von Ihr verabreichten Droge Borderline.Sie war nur einer von vielen Dealern, den es in Zukunft zu meiden galt.
Mit dem Wissen,dass "ich" nicht "Borderline erkrankt" bin.
Aber auch mit dem Begreifen,dass ich "Borderline abhängig" war.

Ich mußte lernen Dinge zu trennen und richtig zuzuordnen.Damit erhielt ich die Möglichkeit schöne Erinnerungen behalten zu können.Das ist nicht so schwierig wie es sich vielleicht anhört.Wichtig dabei ist nur,dass ich persönliche Erinnerungen,die ich ja als Nicht-Borderliner nicht einfach auslöschen kann,für mich alleine separiere(wie ein glücklich überstandener Kriegseinsatz,den ich nie wiederholen möchte) und somit von meiner Borderline kranken Ex völlig unabhängig mache.Alles Schöne kam alleine von mir und existiert weiter in mir."Und nur in mir!"

Der Spiegel aber, der Sie nur war, wird das nie wieder sehen können, weil ich einfach nicht mehr hineinschaue.

Es werden immer wieder andere vor den Spiegel treten.Darauf ist er angewiesen.Denn Nichts von all dem Schönen das er gesehen hat kam aus ihm selber und kann er behalten.Und alleine ist ein Spiegel immer ein leerer Spiegel.

So werde ich alles Schöne das mir sowieso schon immer gehörte und das ich dem leeren Spiegel aus Mitleid sehen ließ, wieder mitnehmen und für mich behalten.

Teil 3.Die Konfrontation mit der Sucht.

Nachdem ich die Borderline Beziehung beendet hatte ging es meiner Ex Partnerin sehr schlecht.Da Sie mich ja sehr gut kannte, ahnte Sie schon,dass es diesesmal kein Zurück mehr geben würde.Alle ihre Bemühungen den Spieß noch einmal umzudrehen um dann ihrerseits zu beenden,was Sie schon lange plante,liefen leer.Bereits nach 1 Woche war ihr gesamter Zustand so extrem schlecht,dass Sie gespalten hat.Und zwar ebenfalls endgültig.Ein neuer "Weißer" war nun bei Ihr Dank "ihrer sehr guten Freundin" bereits in Sicht.Das Sie hierbei einem geschickt eingefädeltem Intrigenspiel dieser Freundin aufsaß um uns diesesmal ganz sicher auseinander zu bringen wußte Sie dabei nicht.Ich schon.Aber es juckte mich nicht.Im Gegenteil.Das arbeitete ungewollt meinen Absichten entgegen.Danke dafür heute an die Freundin.
Vielleicht liest sie's ja irgendwann mal.(grins)!!!

Ich muß zugeben,dass ich mich bereits die ganzen 4 Monate vorher(letzte Beziehungsepisode)auf den endgültigen Ausstieg vorbereitet hatte,sogut sowas eben überhaupt möglich ist.Dazu gehörte ,dass Sie in dieser Zeit für mich auch so etwas wie ein Versuchskaninchen war.Dinge die ich nun bereits über Borderline wußte, konnte ich so noch an ihr testen um für mich immer mehr Klarheit zu bekommen.Die Karten waren durch mein Wissen neu verteilt und ich konnte auch gezielt agieren anstatt wie früher immer nur auf ihre Attacken zu reagieren.Die ganzen Jahre zuvor war das Borderline ein völlig unbekannter und unüberwindlicher Gegner für mich gewesen.Jetzt konnte ich jederzeit den Spieß umdrehen da ich ja die Schwachpunkte dieser Erkrankung speziell in Beziehungen kannte.
Denoch habe ich dabei nie vergessen das meine Partnerin psychisch schwer krank ist und als Mensch deshalb nicht mein Gegner sein konnte und durfte.Mein einziges Ziel war letztendlich die eigene Befreiung nach 10 Jahren Hölle auf Erden.Und wer mir erzählen will,dass die Idealisierungsphasen doch sicher sehr schön waren dem antworte ich nur:


"Die Idealisierungsphasen sind das allerschlimmste und gefährlichste für Angehörige an einer Borderline-Beziehung,sie sind nicht echt,haben das höchste Traumatisierungspotenzial und sind nach einer Trennung am schwersten zu verarbeiten bzw. stellen sie auch den größten Rückfallfaktor für die Sucht dar.Wenn nicht ausreichend verarbeitet-lebenslang!"
Die Abwertungen alleine könnten weder die Sucht auslösen noch die Psyche der Angehörigen destabilisieren.Jeder würde nur den Kopf darüber schütteln und nach den ersten Ausrastern des Borderliners für immer das Weite suchen.


Zu meinen Vorbereitungen für den Ausstieg gehörte es auch,und das war ein ganz wichtiger Punkt,absolut sicherzugehen,dass Sie bei einem raschen Scheitern ihrer neuen "Beziehung", über die ich jederzeit durch einen Dritten bestens informiert war(.....),nicht auf die Idee kam mich eventuell wieder auf gut zu stellen um dann ihre Symbiosegelüste wieder auf mich zu konzentrieren.Diese Möglichkeit war zwar sehr unwahrscheinlich,dafür aber umso gefährlicher.Um überhaupt eine Chance zu haben mußte dieses Szenario zumindest die ersten 3 Monate ganz sicher ausgeschloßen werden.Denn da steckte ich ja im übelsten Entzug und die Droge gegen die ich kämpfte hatte Sie jederzeit anzubieten.
Deshalb verkaufte ich ihr 4 Wochen bevor ich ging meinen alten Rechner günstig.Wohlwissend dass Sie einen Bekannten hatte der sehr fit auf diesem Gebiet ist und ihr nach einer Trennung mit Sicherheit einen Festplattendecoder anschließen würde.Ich habe zwar alle Daten gelöscht,aber absichtlich die Festplatte nicht ausgetauscht.Mit einem Decoder ist es dann leicht sehr viele gelöschte Sachen wieder sichtbar zu machen.Man muß dann nur noch vorher einige Dinge auf die Festplatte laden die sicher ein Rückspalten auf Gut verhindern.Das ist der ganze Trick dabei...

Rückblickend muß ich heute sagen,dass mir meine Ex dafür als Mensch schon leid tut.Denn zu diesem Zeitpunkt ging es ihr zwar nach dem Abspalten und dem Kennenlernen des neuen "Weißen" sehr gut.
Die Realität sah aber so aus,dass Sie nur noch ein Spielball von anderen und vor allem ihrer Erkrankung war.Damals allerdings hatte ich durch den Ausstieg eigene gewaltige Probleme und durfte mich darum nicht kümmern.
Denn sonst wäre ich gescheitert und erledigt gewesen.

Borderline Beziehung und Abhängigkeit.Mein persönlicher Weg raus. Teil 1-Die Erkenntnis. - BorderlineBPD

Borderline Abhängigkeit von

 Angehörigen

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Jeder von uns kennt das Gefühl des frisch Verliebt Seins.In dieser ersten Verliebtheits-Phase sind wir wirklich gut drauf.Unglaublich stark,glücklich und beschwingt laufen wir durch die Gegend bzw. wir laufen nicht, sondern schweben auf Wolke sieben.Die Welt scheint neuerschaffen.Schmetterlinge im Bauch und rundum glücklich.Dafür verantwortlich sind biochemisch gesehen die Glückshormone im Gehirn. Dopamin,Serotonin,Noradrenalin und die Endorphine.Diese Glückshormone werden jetzt im Übermaß produziert und lassen uns happy sein. In einer normalen Beziehung steigt dieser Spiegel kontinuierlich nach oben.Der Höhepunkt ist nach ungefähr 6 Monaten erreicht,dann fällt er langsam wieder ab,pendelt sich aber auf einem immer noch erhöhten Level ein.Dafür besitzen wir Schutzmechanismen,bedingt durch ein gesundes Nähe-Distanz Verhalten.Diese Mechanismen sorgen dafür das sich die Psyche einstellen und regulieren kann.Das ist notwendig damit wir nicht dauerhaft high-level fahren und nach ca. 6 Mon. langsam von der Verliebtheits in die Liebesphase überwechseln können.

In einer Borderline-Geschichte wird das Pferd aber etwas anders aufgezäumt.Da er die Symbiose sucht,also die absolute Verschmelzung zur Erlangung eines "Ich",idealisiert er.Das bedeutet er gibt nicht Stück für Stück und nicht die 100% sondern sofort alles und mit 300%.Damit erhalten wir sofort unser Wunschbild ,welches wir unbewusst auf ihn projizieren und das er wieder zurückspiegelt.Dadurch werden unsere kognitiven Sperren im Gehirn ausgehebelt.Wir bekommen einen Flash.Unser Hormonspiegel steigt nicht kontinuierlich sondern er knallt mit einem Schlag nach oben.Das Feeling dabei wird von keiner anderen Droge erreicht,auch nicht von Heroin!Dieser Zustand wird vom Borderliner einige Wochen absichtlich aufrechterhalten.Das führt dazu das langsam aber sicher unsere Psyche den gesamten Stoffwechsel nicht mehr kontrollieren kann.Unser Suchtgedächtniss jedoch merkt sich fortan diesen "Glückshormon-Dauer-Highlevel" und wird immer wieder danach verlangen.Koste es was es wolle.

Wenn man ihm aber zu Nahe kommt muß der Borderliner in die Rückzugs-Distanzphase.Das sind nicht die Ausraster die es vorher schon gab.Es ist die erste Abwertung mit darauf folgender Spaltung.Damit ist die "Beziehung" urplötzlich und "endgültig" vorbei.Der Junkie ist nun völlig unerwartet von seiner Droge abgeschnitten und somit trocken gelegt.Von 300% auf Null.Das ist ein sehr übler kalter Entzug.Das es dem Dealer dadurch erstmal auch nicht toll geht,darauf kann dieser keine Rücksicht nehmen.Er "muß" in die Distanz,bedingt durch seine Krankheit.In so einer Phase ist unser Borderline-Partner das genaue Gegenteil von dem was er vorher war.Und jetzt ist er auch sofort offen für eine neue Beziehung.Läuft ihm ein geeignetes Objekt in diesem Moment über den Weg werden wir nie wieder etwas von ihm hören.Wir sind dann für ihn höchstens noch ein entfernter Bekannter,den er irgendwann einmal gekannt hat, und den er jetzt meidet wie der Teufel das Weihwasser.

In der Regel läuft es aber zumindest die ersten 1bis2 Jahre "leider" anderst ab.Der Betroffene hat während dieser Zeit noch nicht so den extremen "Weitersuchen müßen" Druck, weil die natürliche Symbiosezeit von ca.2,5 Jahren noch nicht überschritten ist.Da es ihm auch durch die aufgelöste Symbiose sehr schlecht geht, wird er am ehesten heulend und dem Tode nah daheim rumhängen.So lernt man schlecht jemand Neues kennen.Wenn er aber weiterleben will bleibt ihm also nichts anderes übrig als in einer Talwelle des Hasses reumütig zum alten Idol zurückzuspalten.Zumal dieser durch den kalten Entzug bedingt ja auch wirklich alles tut um ihn zurückzugewinnen.Nach einigen "klärenden" Gesprächen,bei denen beide festgestellt haben, wie sehr sie sich doch lieben und das sie ohne den anderen nicht mehr leben können ,kommt nun die unvermeidliche "Versöhnung".Der Borderliner fordert jetzt "unverzüglich" die erneute Symbiose und knallt dem abhängigen Partner wieder eine Überdosis.Der Entzug ist damit zu Ende.Vorläufig.

Da sich dieses Drama aber unendlich wiederholt und dieses Auf und Ab kein Mensch auf Dauer unbeschadet durchhält,kommt es zu einer fortschreitenden "Destabilisierung" der Psyche des Abhängigen.Ohne prof. Hilfe kann er diesen Suchtkreislauf nicht mehr durchbrechen.Der Gehirn-und damit auch der Körperstoffwechsel des "Borderline-Junkies" laufen vollkommen aus dem Ruder.Aus einer vielleicht einst starken Persönlichkeit wird mehr und mehr ein energieloser,ausgetrockneter Schwamm,der der Droge immer weniger entgegenzusetzen hat.Ein Wrack das zur Energiegewinnung,Symbiose und Ich-Projizierung für den Betroffenen völlig wertlos geworden ist.Denn für ihn sind diese Dinge existenziel überlebensnotwendig. Spätestens jetzt muß und wird er wirklich endgültig gehen.Zurück bleibt nur noch eine leere Hülle.

Borderline Abhängigkeit von Angehörigen - BorderlineBPD
"Hallo,
Durch Zufall im Netz gefunden und gleich angemeldet da ich mich in der Darstellung von ,Bücker der Nation ,wiederfinde bzw 100% das erlebt habe.Als normaler Mensch wird man durch solche Borderliner ,Gefühlskalt ,Depressiv ,Agro,usw.Bin jetzt 32 J,männlich mehr oder weniger 4 Jahre mit einem Borderliner zusammen und es ist der absolute Alptraum ...kann das absolut bestättigen ,will das alles nicht wieder aufzählen,bei mir ist halt das Problem das ich von der dieser Person nicht wirklich wegkomme.Man weiß eigentlich das es Null Sinn hat das weiter zu führen da es immer das gleiche Spiel ist was der Borderliner/die Person veranstaltet .Fühlt sich der Borderliner falsch verstanden oder vernachlässigt kommt der nächste bis der kaputt gespielt ist und dann komme ich wieder ins Spiel ....das ganze ist den 4 Jahren 5-7 vorgekommen. bin in eine gewisse Co Abhängigkeit geraten.....werde mir da wohl Professionele Hilfe zukommen lassen um da irgendwo rauszukommen.Bordeliner sind kranke Mensch doch leider ziehen Sie andere mit rein ins verderben"
Mechanismen einer Borderline-Beziehung
Reposted byDidiivy Didiivy
"ich möchte es anderen ersparen, weil ich anderen negatives nicht gönne.
nicht jeder hat ne starke persönlickeit.wenn jemand schwach is,verzweifelt nach liebe sucht kann es schlimm enden.
ich konnt eben gut mit umgehen und hab es schnell erfahren.
nicht ohne grund gibt es in kliniken mehr expartner von bolderlinern als borderliner selber.
ich weiss jetzt eben wie sie ticken und warum einige sachen so sind.
erst vor ner woche hab ich sonntags abends ne sms von ihr bekommen...
hey...ich bekomm mein leben wieder langsam in griff.ich trink nix mehr und fang jetzt ne therapie an ab morgen.vielleicht finden wir ja irgendwann wieder zueinander.
ich hab nur mit dem kopf geschüttelt, weil ich weiss dass es gelogen is.
nen therapieplatz findet man schwer und nen borderliner muss erstmal den passenden therapeuten finden.
ich weiss auch, dass sie mir erzählen würde dass ihre eltern gerade von nem bus überfahren wurden nur mit ich wieder einlenke.
wenn man das weiss is gut...weiss man es nicht is halt schlecht ;-)"
Mechanismen einer Borderline-Beziehung
"Mein Ziel? Du meinst jetzt in ner Partnerschaft?
Das ist natürlich stark von meinem Krümel beeinflusst, der ja noch recht klein und wartungsintensiv ist.
Dementsprechen ist für mich vor allem wichtig, dass jemand es aushalten kann, wenn er oft nebenher läuft. Damit ist der symbiotische Tanz für mich ausgeschlossen.
Ich denke nicht, dass ein anderer Mensch mein Lebensglück sein kann. Das ist zum einen meine Aufgabe und ich habe auch keine Lust einem Menschen diese Verantwortung aufzubürden.
Umgekehrt möchte ich auch nicht der Nabel der Welt eines anderen sein, der dann nicht ohne mich leben kann, o.ä.

Ich hab mal den Satz gelesen, dass man dann erwachsen ist, wenn man sich mit seiner Mittelmässigkeit gut arrangiert hat.
Und wenn jemand anderes meine Art der Mittelmässigkeit als Bereicherung für sein Leben sieht, und ich seine eigene Art der Mittelmässigkeit als Bereicherung meines Lebens sehen kann, dann wird ein Schuh draus Wink
Für den Rest geh ich ins Kino Wink"
Mechanismen einer Borderline-Beziehung
"du muss das so sehen...du bekommst von nem borderliner sofort und von anfang an das volle beziehungspaket was man sich normal erst nach wochen,monaten bzw jahren erarbeitet.
es sind ja auch sehr feinfühlige menschen.
wenn du also ne beziehung mit einem anfängst kann es teilweise so sein, als wenn du schon ne lange zeit mit ihm zusammen wärst.
sie müssen auch nicht unbedingt das liebe nette kleine mädchen sein was schutz sucht.
du bekommst was du magst.sie beobachten dich ja und analysieren dich.
wenn sie merken,dass du das nicht magst sind sie halt anders.
eben so wie du es willst.jedenfalls am anfang :-)
man kann es schwer beschreiben und erklären.das muss man einfach erlebt haben.
jedenfalls wünsch ich meinen schlimmste feind nicht nen borderliner kennen zulernen und sich zu verlieben,lach."
Mechanismen einer Borderline-Beziehung
"ich halte ´mal dafür, dass nicht jeder, der an eine(n) BL gerät, vorher gegen genug "Vollpfosten" gerannt ist, um bedarfsgerecht in den "Wenn Dir etwas Gutes widerfährt... wo ist dann der Haken?"-Modus zu gelangen. Auch das ist ja ein Grenzgang: Welche Chance haben dann die grossen Gefühle unserer grossen Sehnsüchte?

Aber doch ein Erklärungsversuch, weshalb es schwer sein könnte, einer/m BL (70 - 75% der erkannten sind weiblich, mag auch daran liegen, dass Männer wegen "so etwas" lieber ein paar Bier mehr trinken, statt in Behandlung zu gehen) zu "entkommen": In aller Regel präsentieren wir uns ja von unserer besten Seite, wenn uns an einem Menschen gelegen ist. Der/die BL spiegelt unsere beste Seite - und fordert sie unentwegt ab. Das ist toll, denn so wollen wir ja eigentlich sein... und können diese Einseitigkeit im "Alltagsbetrieb" auf Dauer gar nicht leisten... und irgendwann sind dann beide Seiten "enttäuscht", was ja nur heißt, dass Täuschung nicht mehr gelingt. Ist ganz alltäglich und führt dazu, dass man denselben Menschen ´mal mehr, mal weniger mag. Normale Ambivalenz halt, nur der/die BL kann Ambivalenz eben gar nicht..."
Mechanismen einer Borderline-Beziehung
"wie soll ich es erklären.
hab ja schon geschrieben.der borderliner hat kein eigenes ich.
sie nimmt vollständig das ich von ihren neuen prinzen auf.
das is ja das schlimme.man denkt...ne seelenverwandte.
sie mag alles was du magst.sie findet alles toll was du magst.
bei ihnen gibt es nur weiss und schwarz.
also entweder is jemand für sie alles oder eben nix.
und sie können von jetzt auf gleich umschalten von weiss auf schwarz.
also sie können dich lieben und dir den himmel auf erden holen und ne minute später hassen sie dich.
auch können sie keine konstante liebe leben.sie lieben jetzt.und das stark.
da ist es egal ob du ne woche mit ihnen zusammen warst oder 10 jahre.
bei mir gings ja nicht solange.deswegen gehts.
aber hab auch schon von fällen gelesen da wurde der schalter von weiss auf schwarz nach 10 jahren umgelegt.
und deswegen sind trennungen schwer für den anderen.
weil man es nicht versteht und er andere einfach sofort weg is und sofort nen neuen partner hat.
wenne magst lies dir mal den link durch.der is echt gut und erklärt vieles.
normal würd ich jetzt immer noch sagen....das das war meine traumfrau.
aber wenne einmal weiss was los is,wenn man weiss dass es nicht sie selbst war sondern praktisch man selber und ganz wichtig.....wenn man versteht,dass es nie besser wird und immer so bleiben wird kommt man mit klar."
Mechanismen einer Borderline-Beziehung
"das schlimmste is auch...sie handeln ohne an konsequenzen zu denken.
ich wurd nach einer woche quer durch ihre verwandtschaft geschleppt.
wurd vorgestellt...das is mein neuer.er is der richtige.hab ihren sohn kennen gelernt.
man denkt einfach...ui.die meint es echt ernst.
was da so ab geht kann man sich nicht vorstellen wenn man es nicht erlebt hat.
heute muss ich bissl schmunzeln über die sache.hab da nen gesunden abstand gefunden und kein problem wenn ich sie mal sehe.
sie schreibt mich auch noch in gewissen abständen an von wegen...ach alles doof.hab nen fehler gemacht.du warst der richtige.sollen wir uns nicht mal treffen und reden?
das is dann aber nur weil der neue prinz weg is und sie gerade keinen hat.
wär ich nen schwein könnt ich es ausnutzen.bissl spass haben und mehr nicht.
aber sowas mache ich nicht.reicht schon wenn es viele andere machen.
hab sie letztens am wochenende gesehen in ner kneipe.voll wie nen eimer.konnt sich kaum noch auf den beinen halten.
da kann man nur mit dem kopf schütteln und schnell weiter gehen.
ich möchte jedenfalls nicht einen tag mit ihr tauschen.
weil auch wenn sie so sind...denen geht es jeden tag von morgens bis abends elendig.
und was man nicht vergessen darf...sie können nix dafür.
sie wurden dazu gemacht.meistens durch missbrauch usw in der kindheit.
deswegen immer verständnis haben.blos keine beziehungen mit ihnen eingehen :-)

achso...darf man hier verlinken?
wer mom probleme hat wegen ner trennung sollte sich mal die zeit nehmen und hier alles durchlesen.
da wird vieles erklärt...auch biologisch was im hirn abgeht.is echt gut.
http://www.borderlinezone.org/bord/bord1/bord1.html "
Mechanismen einer Borderline-Beziehung
"das frag ich mich im moment auch.wie doof warst du eigentlich.
zu meiner person...
ich hatte nie große probleme,war lebenslustig,hatte nie probleme frauen kennen zulernen,hab nen guten job,seh nicht kacke aus...kurz um.mir gings gut.
denke auch,dass ich ne starke persönlichkeit bin.hatte jedenfalls nie depressionen wegen irgendwas und mein leben im griff.
ich war zu dm zeitpunkt auch gerne single und bin viel raus feiern gewesen.
in beziehungen hab ich mich nie richtig fallen lassen.immer nen gesundes verhältnis.
musste mich immer wundern, wenn es freunden mies ging wegen ner trennung.
alles war gut bis ich mein borderlinchen kennen lernte ;-)
die erste woche war ich meinen prinzipien echt treu...ich dachte immer:seih vorsichtig.irgendwas is faul.
aber die haben das echt drauf.
die hat mich echt aufgefressen,zerkaut und ausgespuckt.
ne gesunde mischung aus...ach alle männer waren doof,du bis anders usw.
das haun die dir auch sofort um die ohren, wie schlecht ihr leben bis jetzt war,wie doof alle anderen männer waren.man denkt...ui.die is aber ehrlich.
sie erzählen dir alles...nur nix von borderline.
sie sind ne leere persönlichkeit,keine eigene meihnung,kein eigenes selbst.
sie nehmen dich auf und spiegeln dich.du denkst echt da is nen seelenverwandter.
und sie geben und investieren alles für die beziehung.
dazu noch das kleine unschuldige mädchenverhalten.
da klickt es bei männern.wer steht nicht drauf, wenn die frau sich völlig hingibt und du ihr beschützer sein sollst.
und wenn du dich 100% fallen lässt und sie merken es gehts halt los.
das opfer is süchtig und der borderliner dein dealer.
wenne nicht so tickst wie sie wird bestraft durch kontaktentzug.
ich denk, wenn man von anfang an wüsste was bei dem anderen los is und man sich mit beschäftigen könnte ging es.
aber das schlimme is...man weiss nicht was los is und denkt wird schon besser.sie kann ja nix dafür...die anderen haben sie ja so gemacht.
arschlecken...nix wird besser ;-)
ich bin da nur rausgekommen nachdem ich wusste was sie hat und ich mich informiert hatte.
es ging dann nur, weil aus wut mitleid wurde und ich ihr verzeihen konnte.
sie kann wie gesagt nix dafür.sie muss es machen...sie is krank.
später hatte ich dann erfahren,dass nen gemeinsamer freund wusste was sie hat.
er hatte mir am anfang nur gesagt...lass es lieber.mehr nicht.
auf ihn bin ich besonders sauer.
was ich nur jeden raten kann wegen trennung...macht es schonend oder am besten lasst es auslaufen bis sie nen anderen prinzen hat.
weil streit mit denen macht keinen spass.
hab da schon hammer sachen gelesen im nett.
von anzeigen wegen vergewaltigung usw.
ich kann nur sagen...wenn ich jemanden sehe mit ihr denich kenne...ich würd ihm das stecken.
mfg"
Mechanismen einer Borderline-Beziehung
"hi,
hab jetzt erst alle beiträge gelesen und mich dann angemeldet.
muss auch mal nen senf zu dem thema schreiben ;-)

meine exfreundin hat auch borderline bzw eine emotionale instabile persönlichkeitsstörung.
das hat sie mir aber in unserer letzten nacht nur so nebenbei gesagt im halbschlaf.

fast alles negative was hier aufgezählt wird traf auch auf sie zu.
-nach kurzem kennen lernen sind wir sofort in der kiste gelandet
-von der ersten minute an war ich "der mann"
-ich bekam teilweise 500 sms am tag wo immer nur kam...ich liebe dich,du bist es,ich brauche dich
-nach zb. 2 tagen voller liebe kam dann immer der hass,kontaktabbruch usw.
-sex,sex,sex...war das wichtigste.wenn sie zu mir kam oder ich zu ihr...erstmal sex
-nen riesen alkoholproblem.sie war eigentlich immer mit ihrem pegel unterwegs
-lügen und geschichten erzählen ohne ende.und sie glauben es selber
-grundsätzlich kannte sie jeden meiner besten freunde und hat gestern noch mit ihnen nen bier getrunken (stimmte nicht)
-immer einen oder mehrere männer im hinterhalt behalten.nahtlose neue beziehung nach ner trennung is normal
-bei ihrem handeln dachte sie nie an konsequenzen
-der partner is egal.selbst als ich nen unfall hatte und in der notaufnahme lag kam sie nicht.sie sass mit nem "freund" im biergarten

als ich sie kennen gelernt hatte hat sie mich perfekt gespiegelt.sie war wie ich...sie war perfekt.
da kam soviel liebe...es war hammer.
ich hab ja erst nach ner zeit bzw wo schluss war gewusst was sie hat.
hat mir dann geholfen.
vorher war sie halt scheisse und dann war sie halt krank.
ich weiss,dass es nicht ihre absicht war.sie kann nicht anders.
ich weiss auch,dass sie ruhe wollte bzw abstand, weil viele borderliner machen es so.
sie sagen...geh weg sonst tu ich dir weh.
ich hatte auch lange überlegt ob ich es versuchen sollte aber habs dann gelassen.
sie hat mir auch geholfen.
sie hat mir unter tränen gesagt...lass mich bitte los.leb dein leben ohne mich.werd glücklich mit ner anderen frau.ich mach dich kaputt.
so ist es auch.
wir haben keinen kontakt mehr.wenn sehen wir uns ab und zu mal.jedesmal hat sie nen neuen freund und sieht immer schlimmer aus.
ich kann nur sagen...wenn ihr von anfang an wisst was los is lasst es lieber.
wenn ihr es mitten in der beziehung erfahrt macht nen langsames und schonendes beziehungsende und brecht den kontakt vollständig ab.
anders geht es nicht.bin selber immer wieder drauf reingefallen und bin wieder zu ihr hin.
oder ihr seid schwein (so machen es manche bekannte) und nutzt es aus.
spass haben ab und zu im bett und nicht mehr.
mfg.
einen vorteil haben beziehungen mit borderlinern.
nach solch einer beziehung werdet ihr mit fast allen problemen mit normalen partnern fertig ;-)"
Mechanismen einer Borderline-Beziehung
"Die Familien und der Bekanntenkreis wissen oftmals gar nicht wen sie da in ihrer Mitte haben. Und aus eigener Erfahrung weis ich, dass Borderliner extreme Schauspieler sind und defakto schwer zu demaskieren sind. Besonders die eigene Familie des Borderliners will gar nicht erkennen wen sie da vor sich haben.

Und wenn doch mal ein guter Psychologe (wie in meinem Fall) nach der ersten Therapiestunde merkt wen er da vor sich sitzen hat, den Borderliner damit konfrontiert, bzw. es in die Richtung geht die dem Borderliner nicht passt, brechen die Borderliner ab.

Schuld ist dann natürlich der Psychologe! Schuld ist der Partner, Chef, Vater, Mutter, Freund/Freundin usw. usf. - eben nur niemals der Borderliner."
Mechanismen einer Borderline-Beziehung
"Es macht gar keinen großen Sinn, auf die Schwächen des BL-Partners zu schauen. Primär ist die Störung BL das große Problem. Und meist läuft es ja so, daß der BL-Partner durch die steten Projektionen pathologisiert wird, während der Bl stets in der Maskierung verharrt (das gleiche Programm läuft gerade in Deiner Argumentation).
Primär wäre also die Anerkenntnis der BL-Störung als solches die allererste Voraussetzung für eine funktionierende (oder auch nur aushaltbare) Partnerschaft.

Genau das unterbleibt meist. Der BL-Partner sieht sich vollkommen unerklärbaren Reaktionen gegenüber. Da nützt der gesamte Blick auf den Eigenanteil nicht, sondern dramatisiert das Problem nur noch mehr, weil der BL-Partner mit diesem Vorgehen immer weniger den eigenen Überzeugungen und Wahrnehmungen glaubt - er wird schwächer und schwächer.

Wenn wir also schon über solche Beziehungen reden, dann doch bitte so, wie sie meist ablaufen. Meist stolpert man an einen BL heran und die Beziehung nimmt schneller eine Dynamik an, als man es selber versteht. Das Verstehen kommt danach. Welcher BL ist so ehrlich (wie man es für eine Partnerschaft erwarten könnte) und weiht den Partner in das Vorliegen der Krankheit ein? ES werden Prozentzahlen von 2-3% der Bevölkerung angegeben, der wahre PRozentsat liegt bei 10-15% - je nach Quelle. Der überwiegende Teil der BLer wissen es also gar nicht. Und daher müssen diese Beziehungen in den meisten Fällen diesen dramatischen Verlauf nehmen.

Auch diese Diskussion nimmt den für BL-Diskussionen typischen Verlauf. Am Ende bleiben die NICHt-BL beladen mit Vorwürfen und schlechten Gefühlen zurück. Soooo kann man doch weder partnerschaftliche Beziehungen führen, noch fruchtbare Diskussionen in Foren."
Mechanismen einer Borderline-Beziehung
"Ich sag es mal so, es hat einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Ich wünsch keinen an so einen Menschen zu geraten, egal ob Weiblein öder Männlein, es ist der blanke Horror.

Ich bin ein Mensch der immer gedacht hat, dass es für alles eine Lösung gibt, bis ich eine BL als Lebensgefährtin hatte, da wurde ich eines Besseren belehrt. Hab alles versucht, mit viel Liebe und Zuneigung, mit eiserner Strenge, nichts hat genutzt. Deswegen bin ich jetzt dagegen geimpft. Einmal und nie wieder, ich scheue BL Menschen wie der Teufel das Weihwasser."
Mechanismen einer Borderline-Beziehung
"Der gänige Weg ist ja nicht, daß man wissentlich mit einem Bler zusammen ist, sondern daß man eine lange Leidensgeschichte innerhalb dieser Beziehungen durchläuft, in denen man sich häufig nicht beantwortbaren Fragen gegenübergestellt sieht. Oft steht man am Ende einer solchen Beziehung vor einem endlosen Scherbenhaufen. Häufig ist man als BL-Partner nervlich, psychisch und materiell vollkommen am Ende.
Erst in der Verarbeitung solch einer Beziehung zeigt sich das BL-Syndrom als erlösende Erklärung für ansonsten vollständig unerklärliches, nicht nachvollziehbares, sozial abweichendes und enorm destruktives Verhalten. Für viele beginnt nach so einer Beziehung eine lange PHase schmerzhafter Verarbeitung und mühsamen Neuanfangs.

Am Ende ist es egal, welches Syndrom diesen oft destruktiven Verhaltensweisen zurundeliegt. Zu verurteilen sind schließlich die Verhaltensweisen selber."
Mechanismen einer Borderline-Beziehung
"Die Erkenntnis die ich aus dieser Beziehung gewonnen habe ist die:
-Vorsicht bei Frauen die einem jeden Wunsch erfüllen, und extrem
anhänglich sind.
- Existieren keine Männer in der Familie ist ebenfalls Vorsicht geboten.
Ist die Mutter ein BL so ist es sehr wahrscheinlich dass die Tochter/
Sohn ebenfalls ein BL ist.
- BL waren Opfer sind aber jetzt selbst Täter und gefährlich.
Gefährlich gerade deshalb weil sie ihre Umwelt und auch ihre
Therapeuten, soweit sie einen haben, manipulieren.

Man riskiert seine Gesundheit, sein Vermögen, sein soziales Umfeld
und wenn es ganz mies läuft seine Freiheit.
BL Frauen zeigen Männer unheimlich gern wegen Vergewaltigung an, dies ist mir Gott sei Dank nicht widerfahren, da sie am Schluß so eine
abtörnende Ausstrahlung auf mich hatte, dass ich mir das verkniffen habe, wie gesagt Gott sei Dank"
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Schweinderl